Lucy Glöckner Racing
Lucy Glöckner Racing

Hey! Ich bin Lucy, am 14.08.1990 in Zschopau geboren und aufgewachsen in Krumhermersdorf bei meinen Eltern Jacqueline und Holger und meiner Schwester Franzi.

 

Meine größte Leidenschaft ist das Motorradfahren. Seit dem Jahr 2000 fahre ich aktiv im Motorradstraßenrennsport. Mein Vater war ebenfalls ein erfolgreicher und langjähriger Motorradrennfahrer. Er startete in der Klasse 250ccm und u.a. beim Deutschen Rundstreckenpokal. Durch ihn wurde ich an dieses Hobby herangeführt. Im Jahr 2000 zum Saisonfinale auf dem Hockenheimring musste mein Vater wegen eines schweren Sturzes seine Karriere aufgeben. Danach widtmete er sich voll und ganz meiner Karriere. Durch ihn wäre vieles unmöglich, er unterstützt mich in jeglicher Hinsicht und opfert all seine Zeit für mich. Meine Erfolge sind auch seine Erfolge und Arbeit! Vielen herzlichen Dank!

 

Meine Karriere startete also auf einem Eigenbaumoped meines Vaters mit dem ich 1997 zum ersten Mal Rennluft zu einer Gleichmäßigkeitsfahrt in Zschopau schnupperte. Im Jahr 2000 ging es dann für mich richtig los. Die Grundsteine wurden im ADAC Mini Bike Cup gelegt. Daraufhin stieg ich auf eine Honda Production Racer RS 125ccm um und etablierte mich als eine der wenigen weiblichen Rennfahrerinnen in der IG Königsklasse, in der ich als junges Mädchen alle Rennen gewinnen konnte. Daraus folgte der Einstieg in die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft in die Klasse 125ccm, wo ich mit natürlich unterlegenem Material trotzdem in fast allen Rennen punkten konnte. Mir wurde mit der Zeit klar, dass ich weiter hinaus möchte. So bekam ich die Gelegenheit, neue Erfahrungen auf einer Honda 250ccm Burning Blood in der Europameisterschaft zu sammeln. Große Motorräder lagen mir schon eher. Deswegen entschieden wir uns dann zunächst in den Yamaha R6 Dunlop Cup einzusteigen. Ich konnte hier richtig gute Resultate erzielen, wurde einmal gesamt Dritte und einmal gesamt Zweite, nur knapp am Gesamtsieg vorbeigeschlittert. In meinem letzten R6-Cup-Jahr erhielt ich die größte Chance meiner Karriere, nämlich ein Angebot eines renomierten Superbike-Teams in die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft der Klasse Superbike zu wechseln. Ich konnte von Anfang an gute Ergebnisse erzielen und wir entschieden uns im Folgejahr in der Klasse IDM Superstock zu starten. Hier konnte ich u.a. mit einem historischen Doppelsieg auf der Rennstrecke im belgischen Zolder, was zuvor noch nie einer Frau gelang, Geschichte schreiben. In der folgenden Zeit konnte ich mich bei fast allen Rennen in der Spitze etablieren und mir den IDM Vizetitel in der Klasse Superstock 1000 sichern. Aus beruflichen und persönlichen Gründen habe ich mich 2015 versucht neu zu orientieren und mit verschiedenen Partnern Verbindung aufgenommen. U.a. konnte ich mit dem Team MCA im Deutschen Langstreckencup Fuß fassen und gewann mit dem Team als erste Frau überhaupt die legendären 1000km von Hockenheim. Diese Mannschaft ermöglichte mir dann weitere Wildcardeinsätze in der IDM. Mitte der Saison 2017 erhielt ich von Kawasaki Deutschland die Möglichkeit die ZXR 10 in der Superbike IDM zu steuern. Hier gelang mir in Schleiz mit Platz 6 ein furioser Einstand und die Zusammenarbeit mit Kawasaki war perfekt. Trotzdem bin ich weiterhin auch der BMW treu geblieben, denn das Team NRT 48 um Ingo Nowaczyk boten mir einen Fahrerplatz in der Langstreckenweltmeisterschaft, der EWC an. Diese beiden Verbindungen haben bis heute Bestand.

 

Viel Spaß bereitet mir auch die Arbeit bei den Renntrainings um Philipp Hafeneger, wo ich außerhalb meiner sportlichen Karriere vielen interessierten Motorradfahren und -fahrerinnen wertvolle Hinweise im Rennbetrieb vermitteln kann.

 

Auch im Winter versuche ich mich so oft wie möglich mit Snowboardfahren, Ski-Langlauf und Motocross fit zu halten.

 

Mein größtes Vorbild ist Max Biaggi. Mich begeisterte sein fahrerisches Können und seine Erfolge.

"Die Zukunft gehört den Menschen, die an die Verwirklichung ihrer Träume glauben!"

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In Erinnerung an Enrico Becker